Читать книгу Das Tagebuch der Jenna Blue онлайн | страница 38

»Loslassen? Wovon redest du?« Der andere pirscht durchs Unterholz. »Alter, das war knapp! Nichts wie ab über die Mauer, bevor er zurückkommt.«

»Ich hab dein Mädchen gefunden.«

»Mein was?« Da entdeckt mich auch der Lauscher. Im Gegensatz zu seinem Freund springt er drei Schritte zurück. »Holy Shit! Kannst du mich nicht vorwarnen?«

»Hab ich doch.«

»Was macht sie da? Kann sie sprechen?«

»Wir sollten ihr von der Mauer helfen –«

Da lasse ich los und plumpse mitten hinein in üppig wuchernde Brennnesseln. Einer hilft mir hinaus, der andere hält mein Buch in den Händen. Ich will danach greifen, da hebt er es aus meiner Reichweite. Es ist der Lauscher.

»Das gehört mir«, lasse ich ihn wissen.

»Offensichtlich wolltest du es nicht mehr.«

»Es gehört mir!«, beharre ich.

»Da könnte ja jede kommen.«

»Still!«, warnt der Zweifler. »Er kommt zurück.«


Anna hat Scarlett ein Tagebuch gekauft. Jetzt haben wir beide eines. Nur dass ich meines sicher verwahre, während sie ihres offen liegen lässt. Ich warf einen Blick hinein, als sie unter der Dusche war. Sie nutzt es weniger zum Schreiben, sondern vielmehr zum Zeichnen. Die flüchtig skizzierten Gestalten verraten mindestens so viel über ihr Innerstes wie die Worte in meinem über mich.

In uns beiden ist etwas zerbrochen.

Wir sind beschädigt.

Vielleicht sind wir das alle.


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